Der Transferdruck wurde im Jahre 1957 von einem Franzosen namens Noel de Plasse entdeckt. Er erkannte, dass bestimmte Pigmente bei einer Temperatur von über 190°C ausgasen und vom festen direkt in den gasförmigen Zustand übergehen ohne in den flüssigen zu gelangen.

Die kommerzielle Vermarktung des neuartigen Sublimationsdruckverfahrens erfolgte aber – wie viele andere Dinge – natürlich in den USA. Dort ist der Sublimationsdruck schon sehr lange bekannt und sehr erfolgreich. Nach Europa gebracht und etabliert hat ihn ursprünglich ein deutscher Händler und Handelsvertreter aus Süddeutschland.

Erst durch die Ausweitung des Produktangebotes und den Import immer größerer Stückzahlen wurde das Druckverfahren immer günstiger und dadurch für die breite Masse interessant. Mittlerweile steht das Sublimationsdruckverfahren bei kleinen regionalen Copy Shops wie auch bei großen internationalen Online-Vermarktern hoch im Kurs.

Die Entwicklung möglicher bedruckbarer Produkte weist auch in der Gegenwart ein ständiges Wachstum auf. Grund dafür sind nicht nur die Massen an neuen Produkten aus dem asiatischen Raum sondern auch viele kleine Eigenentwicklungen von Anwendern im Sublimationsdruck. Durch für den Sublimationsdruck geeignete Polyesterlacke können Materialien selbst für sublimationsfähig hergestellt werden und eignet sich spezielle und sonst nicht erhältliche Anwendungsgebiete.