Wie auch Lebensmittel sind Druckertinten nicht unbegrenzt haltbar. Bei größeren Originaltinten-Kartuschen wie bei Epson ist ein Haltbarkeitsdatum oft auf den Kartuschen angegeben. Hersteller von Spezialtinten wie z.B. im Sublimationsdruck informieren selten über ein festes Haltbarkeitsdatum auf den Kartuschen und Nachfüllflaschen. Dies stellt jedoch kein großes Problem dar. Einige Hersteller wie Sawgrass etikettieren die Tinten stattdessen mit LOT-Nummern mit denen die Herkunft und die Produktionscharge nachvollzogen werden kann. Als Faustregel sollte man Sublimationstinten am Besten innerhalb eines Jahres nach dem Öffnen aufbrauchen, um Beeinträchtigungen beim Drucken zu vermeiden. Dabei gilt dies nur als Richtwert. Die Tinten können meist auch deutlich länger als ein Jahr verwendet werden. Jedoch sollte man bedenken, dass sich bei zu langer Verwendung das Risiko von Verstopfungen am Druckkopf und der Bildung von Schimmel in der Tinte erhöht.

Manche Farbstoffe in den Tinten setzen sich nach einer längeren Standzeit ab. Die Farbpigmente sinken langsam auf den Boden. Deshalb sollte man größere Flaschen vor dem Gebrauch mehrmals leicht kopfüber und zurück schwenken (nicht schütteln!).

Das Innenleben kleiner Einwegkartuschen enthalten häufig Schaumstoffe welche die Sublimationstinte speichern. Diese braucht man nicht zu schwenken. Kartuschen mit Beuteln braucht man ebenso nicht extra aufzuschwenken. Diese werden meist kurzfristig bei Bedarf vom Lieferanten geordnet und sind somit durch den Versand bereits genügend durchmischt.

Äußerst selten kommt es vor, dass vereinzelte Farben Schimmel aufweisen. Dieser sieht nicht wie vermutet grün oder weiß aus und wächst auf der Oberfläche der Flüssigkeit. Vielmehr befindet sich dieser in der Tinte und setzt sich dadurch auch in den internen Schlauchleitungen von größeren Druckern, in Dampern und im Druckkopf ab. In diesem Fall ist eine Komplettreinigung des Druckers und ein Austausch verschiedener tintenführender Teil unumgänglich.