Tassenpressen haben im Gegensatz zu Flachpressen kein flaches, sondern ein rundes oder konisches Heizelement. Mit diesem werden meist Tassen, aber auch Gläser und Bierkrüge bedruckt. Insbesondere zu Weihnachten sind personalisiert bedruckte Tassen ein echter Renner.

Das konische Heizelement erhält immer mehr Einzug. Konische Tassen, Gläser und z.B. auch bedruckbare Weizenbiergläser erweitern die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich des Runddrucks.

Je nach Modell wird die Tasse, der Bierkrug oder das Glas direkt in das Heizelement eingelegt. Bei anderen Modellen benötigt man zusätzlich ein Silikongummi, um eine bessere Wärmeverteilung und Glättung von Unebenheiten zu gewährleisten.Nach dem Schließen des Heizelementes nimmt die Temperatur an der meist digitalen Anzeige kurzzeitig rapide ab, da das zu bedruckende Produkt einen Teil der Wärme aufnimmt.

Je nach Modell heizt die Tassenpresse nun erst von einer sogenannten Standby-Temperatur auf die eigentliche Endtemperatur auf und zählt dann die Restzeit ab oder die Temperatureinstellung verbleibt auf dem eingestellten Wert und die Zeit fängt sofort an zu zählen. Dabei ergeben sich leicht unterschiedliche Ergebnisse bzw. Anwendungsbereiche. Auch eignen sich die unterschiedlichen Tassenpressen-Modelle mehr oder weniger für größere Produktionen. Manche Heizelemente verschleißen recht schnell und müssen turnusmäßig nach einer bestimmten Anzahl von Pressvorgängen ausgetauscht werden. Dafür sind diese aber auch günstiger als länger haltende Heizelemente.

Die Auswahl der Tassen- bzw. Kombipressen ist mittlerweile sehr umfangreich. Ebenso groß sind die Qualitätsunterschiede und die besonderen Anwendungsmöglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile. Günstige aus China importierte Modelle stehen der reinen Funktionalität den heimischen Pressenmodellen in nichts nach. In Punkto Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit gibt es hierbei jedoch aber immer wieder deutliche Unterschiede.

Auch im Bezug auf die Produktsicherheit haben die europäischen Hersteller durch die Einhaltung technischer Normen und die Einhaltung der CE Zeritifizierung die Nase vorn.