Transferpressen gibt es in unterschiedlichen Größen, Typen und Varianten. Die Auswahl an Transferpressen auf dem Markt ist sehr groß und unterschiedlich. Fachzeitschriften haben sich in der Vergangenheit bereits dem Thema angenommen und in eigenen Themenbereichen deren technische Daten aufgelistet. Dennoch obliegt es jedem selbst die für seinen persönlichen Einsatzbereich erforderliche Transferpresse selbst auszusuchen. Denn die Anwendungsgebiete erstrecken sich von einfachen und sporadischen Nutzern bis zur hochprofessionellen Produktion mit großen Stückzahlen.

Dabei lassen sich die Typen von Transferpressen im Groben zwischen Flachpressen, Tassenpressen sowie die Größen der Flachpressen zwischen Minipressen, Standardpressen und Großformatpressen einteilen.

Flachpressen gibt es als winkelöffnende Pressen und Schwenkpressen. Auch Modelle mit verschiebbarem Untertisch mit zwei Arbeitsplatten gibt es in immer mehr Ausführungen und werden häufig für Großproduktionen eingesetzt.

Je nach Auftragsvolumen ist es bei der Auswahl einer Transferpresse enorm wichtig sich bereits zu Beginn zwischen einer manuellen und pneumatischen Transferpresse zu unterscheiden. Hydraulische Transferpressen sind eher im Großformatbereich zu finden.

Durch die Verwendung von pneumatischen Transferpressen im Kleinformatbereich geht die Arbeit bei größeren Stückzahlen sehr viel leichter von der Hand. Auch der Anpressdruck lässt sich durch Pneumatik und Hydraulik stärker und exakter beeinflussen. Hierbei wird der Anpressdruck meist mit einem Manometer exakt justiert.

Entscheidend für die genaue Einrichtung des Anpressdrucks ist auch der verwendete Durchmesser des Druckstempels, welcher bei einer pneumatischen Lösung verwendet wird. Deshalb lässt sich der verwendete Anpressdruck von einem bestimmten Modell nicht ohne weiteres auf ein anderes Modell übertragen. Dennoch bekommt man relativ schnell ein Gefühl für die richtigen Einstellungen.