Störstreifen im Druckbild – auch “Noise” genannt – sind aus der Vergangenheit zum Beispiel vom Druckermodell Epson Stylus Photo R1800 bekannt. Es schien damals eine der typischen Kinderkrankheiten des Druckers zu sein. Aber auch heute kommen Störstreifen während dem Drucken aus unterschiedlichen Gründen vor, die meist auf die Elektrik oder technische Ansteuerung zurück zu führen sind.

Eine der häufigsten Ursache ist die Verwendung eines zu langen oder beschädigten USB-Druckerkabel. Empfohlen sind für die Ansteuerung von Druckern Kabellängen von maximal 1,5 Metern. Manchmal steht der Drucker aber nicht direkt neben dem PC / Mac und wird dann mit 3m-, 5m- oder den ganz besonders abenteuerlichen zusätzlichen USB-Verlängerungen bis auf die andere Seite Raumes “verlängert”. Die Signale im USB Kabel sind hochfrequent und werden je nach Länge des Kabels schlechter und sind dadurch auch vermehrt anderen elektrischen Signalen aus der Umgebung ausgesetzt. Diese Störungen können dazu führen, dass im Druckbild dünne parallel nebeneinander ausgerichtete farbige Linien im Druck oder am Rand erkennbar sind. Fälschlicherweise können diese als Düsenaussetzer interpretiert werden.

Im schlimmsten Fall können die Störung oder der Defekt des Kabels dazu führen, dass Druckaufträge plötzlich abbrechen.

Ebenfalls kann eine schlechte Abschirmung oder ein Defekt des Flachbandkabels welches zum Druckkopf führt der Grund sein. Insbesondere bei verschiedenen Modellen von Direktdruckern war dies zumindest in der Vergangenheit der Fall.

Sollten Sie Störstreifen im Druckbild haben, welche von den oben beschrieben Ursache kommen könnten, sollten in jedem Fall zuerst die günstigste Variante probieren und das USB-Kabel austauschen.

Beispiel für Störstreifen im Druckbild bei einem Epson Stylus Photo R1800: