Durch die Piezo-Druckkopftechnologie wird der Sublimationsdruck mit handelsüblichen Desktop-Druckern erst möglich. Diese Druckkopftechnologie fand sich im Kleinformatbereich lange Zeit nur bei Epson Druckern. Im Großformatbereich arbeiten mit dieser Technik auch andere Hersteller wie Mimaki, Roland und Mutoh. Auf Grund des großen Themengebietes beschränken wir uns hier jedoch auf die Kleinformatdrucker. Die Druckköpfe werden größtenteils von der Muttergesellschaft von Epson Seiko hergestellt.

Die Piezo-Druckkopftechnologie unterscheidet sich von anderen Druckkopftechniken in der Art, dass ein im Druckkopf eingebauter Piezo-Kristall durch elektrische Impulse die Tinte aus dem Druckkopf herausschleudert. Der dabei verwendete elektrische Impuls benötigt keine Hitze, wie sie z.B. bei HP und Canon-Druckern mit der BubbleJet Druckkopftechnologie eingesetzt wird. Hierbei wird die Tinte im Druckkopf auf bis zu 300°C aufgeheizt und aus durch die Hitze aus dem Druckkopf herausgeschleudert. Da die Sublimationstinte für das Transferieren auf unterschiedliche Materialien mit Hitze reagiert, würde die Tinte bereits ungewollt im Druckkopf reagieren. Deshalb verwendet man im Kleinformatbereich überwiegen Epson-Drucker und neuerdings auch immer häufiger einige wenige Ricoh Druckermodelle, welche sich für den Einsatz im Sublimationsdruck bewährt haben.

Durch die immer stärkere Absicherung der Chipsteuerung durch die Hersteller der Drucker und Tintenkartuschen beschränkt man sich in der Branche immer auf einige wenige aber gut getestete Druckermodelle. Oftmals werden diese über mehrere Jahre auch nach offizieller Abkündigung des Herstellers durch starke Bevorratung weiter vertrieben und supported.